Allgemeines Widerstandsthermometer sind elektrische
Meßwertgeber für Temperatur und dienen in Verbindung mit einem entsprechenden elektrischen Gerät zur Anzeige, Registrierung oder Regelung von Temperaturen. Sie enthalten temperaturabhängige Widerstände, die in einer dem
Verwendungszweck angepaßten Armatur untergebracht sind. Zur Beachtung Soll ein temperaturabhängiger Widerstand gemessen werden, so ist es notwendig, durch den Meßwiderstand einen elektrischen Strom zu schicken. Dieser Strom erzeugt aber im
Widerstand Joulsche Wärme, die das eigentliche Temperaturmeßergebnis verfälscht. Man spricht hierbei vom Eigenerwärmungsfehler. Dieser Erwärmungsfehler ist abhängig von der Größe des durch ihn fließenden Stromes, außerdem vom Wärmeübergang zwischen dem Meßwiderstand und der Armatur sowie zwischen der
Armatur und dem zu messenden Medium. Bei stehendem gasförmigen Medium ist der Übergang schlechter als in strömenden flüssigen Medien. Durch entsprechende Auswerteschaltungen muß dafür gesorgt werden, daß der Meßstrom
möglichst zwischen 1 bis 3 mA liegt. Meßschaltungen Da bei der Temperaturmessung mit Meßwiderständen der gemessene Widerstand ins Verhältnis zur gemessenen Temperatur gesetzt wird, ist es wichtig, alle
zusätzlichen Widerstände zu kennen ! Dazu gehören die Innenleitung bei langen Thermometern, die Zuleitung zur Auswerteschaltung sowie die Übergangswiderstände an den Verbindungsstellen.
Es gibt 3 Möglichkeiten, den Außenwiderstand ins Meßergebnis mit einzubeziehen : |